Die Rohinstallation von Elektro und Sanitär

Wir lieben Schweizer-Käse! unser haus wird durchlöchert!

Wie schon erwähnt hatten wir während der Wachstumsphase unseres Hauses Zeit für die Planung der Wasser- und Elektroinstallationen. Die Planung für die Küche hatten wir bereits abgeschlossen. Daher konnten wir hier einfach den Anschlussplan des Küchenplaners um ein paar weitere Steckdosen ergänzen und weitergeben. Für die Anordnung der Sanitärobjekte des Bads und Gäste-WCs waren die Positionen bereits bei der Planung bestimmt. Nur die Steckdosen sollten noch ihre genauen Positionen finden. Folgend eines Tipps von Freunden haben wir damit angefangen an jedem Wandabschnitt mindestens eine Steckdose einzuzeichnen. Der nächste Ansatz war die vorhandenen Stecker zu zählen. Wir zählten alle Geräte, die wir hatten und verteilten diese, in den Räumen im Haus. Dann ging es in die grundsätzliche Raumaufteilung und damit zur Platzierung der Steckdosen. Ob dies am Ende das richtige Vorgehen war, werden wir erst sehen, wenn wir im Haus wohnen. Besser wie unsere aktuelle Situation mit einer Steckdose im Raum wie aktuell im Altbau wird es alle mal.

Auch die Positionen für die Belüftungsanlageöffnungen möchten sinnvoll positioniert werden. Zum Glück hatten wir schon ein (zumindest grobes) Bild davon, wie wir unsere Räume einrichten. Am Ende sollten die Öffnungen nicht von Schränken oder anderen Möbelstücken verdeckt werden. Nach kurzer Diskussion findet sich für jede Öffnung eine sinnvolle Position. Trotz all unserer Bemühungen fallen uns nach dem gemeinsamen Durchgehen mit dem Elektriker noch Stellen auf, wo wir Steckdosen vergessen haben. (Alle zukünftigen Bauherren: Denkt an Steckdosen für die Arbeitsbeleuchtungen, Deko-Beleuchtungen und die Position für den Weihnachtsbaum!) Zum Glück ist es uns noch rechtzeitig eingefallen, bevor der Elektriker mit dem Schlitzen angefangen hat.

So schlecht die genutzten Steine zum Anzeichnen waren, so einfach ist das Schlitzen. Durch die verschiedenen kleinen Kammern können die Schlitze für Kabel und Rohre einfacher wie in Steinen ohne Kammern gemacht werden. Unsere fleißigen Handwerker setzen den großen Hammer an und starten mit den Vorbereitungen für die Installationen. Damit wir beim Bilder aufhängen noch wissen, wo wir nicht bohren sollten, geht es wieder mit Papier und Bleistift zu Werke. Wir zeichnen alle Wände mit den entsprechenden Installationen. Bezugsgröße ist die Decke – der Fußboden kommt ja noch höher. Am 22.2.2017 werden auch unsere Fenster eingebaut. Zum genau richtigen Zeitpunkt. Die folgenden Tage werden stürmisch. Somit bleibt aber zumindest das Innere unseres Hauses weitestgehend trocken. Es ist ein wahrer Genuss einfach bedienbare Fenster zu haben, die nicht hacken oder überredet werden wollen zu schließen oder auf zu gehen.