Unsere Eigenleistung

Aus dem Bautagebuch der Familie Blume.

Ran an die Farbe

Drei Beratungen schlauer sieht die Entscheidung für die Wandbearbeitung doch anders aus als bisher. Da sich alle einig sind, dass auf unseren Gipskalkputz kein Malerfeinspachtel muss, können wir direkt abschleifen, grundieren und streichen.

Wir freuen uns, wir dürfen Hochzeit feiern. Dadurch kommen wir leider noch langsamer auf dem Bau mit unseren Eigenleistungen voran. Der Fließenleger ist schon fleißig dabei und der Elektriker muss leider warten bis wir mit dem Malern soweit sind.

Nachdem endlich alle Räume oben geschliffen sind und sich der Staub gelegt hat, können wir mit dem Grundieren anfangen. Hier waren sich unsere Berater nicht einig, müssen wir nur die Decke grundieren oder auch die Wände. Wir grundieren auch die Wände. Als die unteren Räume auch soweit waren, ging uns die Grundierung im Hauswirtschaftsraum aus. Bei unserem Glück war die entsprechende Grundierung natürlich auch ausverkauft. Daher ist dort nur die Decke grundiert. Den Unterschied haben wir dann direkt beim Streichen bemerkt. Sobald man zu langsam war und die Farbe an der Rolle weniger wurde, hat man die Farbe an der Wand wieder abgezogen. Der Nachteil von der Grundierung ist, dass die Wand öfters gestrichen werden muss. Die Dauerauswirkungen können wir noch nicht abschätzen. Aktuell würde ich sagen alles grundieren, dass war beim weiteren Bearbeiten besser.

Bei den Bodenbelägen haben wir uns für Laminat entschieden. Die Auswahl ist riesig und da unsere drei Räume jeweils anderen Ansprüchen ausgesetzt sind, nehmen wir drei unterschiedliche. Für das Gästezimmer entscheiden wir uns für einen dunkleren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es wird wohnlich.

Die Bäder werden eingerichtet. Wir freuen uns schon auf das gemeinsame Fertigmachen an unserem Doppelwaschbecken, das Duschen unter unserer Regenschauerdusche und die Entspannung in unserer Badewanne.

Auch die Küche wird geliefert und die Türen montiert. Es wird kuschelig in unserem Haus. Leider konnten von der Küche nicht alle Griffe geliefert werden. Noch besteht die Hoffnung, dass sie noch kommen.

Ein paar Tage später werden die Möbel für das Schlafzimmer und Gästezimmer geliefert. Unser Werkzeug ist inzwischen über das Haus und die alte Wohnung verteilt. Zum Glück haben wir vieles doppelt, so dass wir nicht immer alles hin und her fahren müssen. Aber so langsam müssen dann auch schon die Umzugskartons in der alten Wohnung gepackt werden. Es wird doch etwas hektisch zum Ende.